Betrachtungstext
Osterbotschaft 2026
Wenn die Osterglocken blühn
und es wird allmählich grün
auf den Fluren und den Feldern,
man entdeckts auch in den Wäldern,
wenn sich neues Leben regt,
und zwar, sei hier dargelegt,
auf dem Land und in der Stadt,
was gewiss was für sich hat,
wenn man morgens gern aufsteht,
weil die Sonn am Himmel steht,
wenn man wieder fröhlich lacht,
und das Leben Freude macht,
weil die Dunkelheit verschwunden,
dann, so lasst mich hier bekunden,
auf dass ihr es alle wisst
und auch keiner es vergisst,
ist es Frühling Jahr für Jahr,
so, wie es schon immer war.
Höhepunkt, weiß man als Christ,
und damit ihrs alle wisst,
sei es hiermit kundgetan,
ist dann „Ostern“, denk mal an!
Da wird kund, hört alle her,
Jesu Grab, man fand es leer,
als man ging, nach ihm zu schaun,
und es gab ein großes Graun,
ja, zumindest ein Erschrecken,
denn man konnte nicht entdecken
den, der sollt im Grabe sein.
Das war einerseits nicht fein.
Andrerseits: Wen sie nicht fanden,
Jesus, war vom Tod erstanden,
und ein Engel legte dar,
man erfährt es Jahr für Jahr,
und zwar in der Osternacht,
hat dadurch das Werk vollbracht,
das, da sag ich, denk mal an,
einst in Betlehem begann
und von dort, was nicht gelogen,
über einen großen Bogen
übern Kreuzweg, Leid und Tod,
Jesus litt da große Not,
sich erstreckt‘, wie ich erklär,
bis ins Grab, das nunmehr leer.
Dem, der das nicht glauben kann,
biete ich als Hilfe an:
Schau hinaus in die Natur.
Dort erkennt der, der nicht stur,
gibt es solch ein „Auferstehn“,
wie wir es im Frühling sehn.
Warum, ich will kurz mich fassen,
sollt dann Gott im Tode lassen,
seinen Sohn, den, wie bekannt,
er zur Rettung uns gesandt?
Dienlich ist es, denk ich mal,
auch zu Ostern ists Fall,
wenn man etwas glauben kann.
Jeder tut sehr gut daran,
da in Sachen „Auferstehn“
auf das leere Grab zu sehn
und sich kundmachen zu lassen,
ists auch noch so schwer zu fassen:
Jesus lebt, er ward gesehn,
und mit ihm wird auferstehn,
wer das glaubt. – Das ist sehr fein!
Darum stimmt mit Freuden ein,
wenn man‘s Halleluja singt,
das zu Ostern neu erklingt!
Johannes Johne, am 4.April 2026
